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Die Vorteile der Bioelektrische Impedanzanalyse auf einen Blick

Gesunde Ernährung BIA ist viel mehr als eine Methode zur Körperfettmessung. Denn BIA ermöglicht die Messung mehrerer, ernährungsrelevanter Körperkompartimente und damit eine weitergehende Analyse von Körperzusammensetzung und Ernährungszustand.

Messen des Körperwassers zur Regulierung des WasserhaushaltsDie BIA-Methode birgt einen einmaligen Vorteil: BIA misst das Körperwasser und ermöglicht dadurch eine Beurteilung des Wasserhaushaltes. Das ist mit keiner anderen der so genannten »einfachen Methoden« zur Bestimmung der Körperzusammensetzung, wie zum Beispiel der Infrarot-Interaktanz oder der Calipermethode, möglich.

Analyse der Gewichtsentwicklung bei KindernBIA auch für Kinder: In Zusammenarbeit mit den Universitäten Jena und Kiel analysierten wir Daten von über 12.000 Kindern und Jugendlichen und entwickelten die ersten Perzentilen für Körperfett und Körperwasser aus BIA-Messungen. Auch die Perzentilen für Gewicht, Körpergröße und BMI sind bereits in der Auswertungs-Software NutriPlus integriert.

Dadurch eignet sich die BIA von Data Input als nicht-invasive und technisch unkomplizierte Methode ideal zum Screening von Wachstums- und Gewichtsentwicklung – schon ab einem Alter von nur 3 Jahren!

Körperfettanteil pro MuskelmasseModerne Geräte von Data Input messen u. a. die Phasenverschiebung, damit den Phasenwinkel und können über eine separate Auswertungssoftware die Body Cell Mass (Muskel- und Organmasse) bestimmen. Denn Phasenwinkel und Body Cell Mass (BCM) sind die zentralen BIA-Parameter bei der Diagnostik der Malnutrition.

Entwicklungsbericht eines PatientenFür die Beurteilung des Ernährungszustandes ist eine Verlaufsbeobachtung oft aussagekräftiger als die Erhebung von Einzelmessungen. Voraussetzung ist eine professionelle Software, die Personen- und Messdaten dauerhaft speichert. Die Software NutriPlus von Data Input verwaltet alle Daten, erstellt Analysen und Verläufe und hilft bei der Diagnosefindung – auch über viele Jahre hinweg.

 

Die wichtigsten Anwendungsgebiete der Bioelektrische Impedanzanalyse 

BIA für Patienten mit EssstörungErnährungsberatung:
BIA zeigt zuverlässig die Auswirkung der Ernährungsumstellung auf die Körperzusammensetzung.

Körperfettmessung bei DiätenDiätverläufe:
BIA unterscheidet Fettabbau von bloßen Wasserverlusten.

Ernährungsfehler bei DiabetespatientenDiabetes:
BIA dokumentiert die Auswirkung von Ernährungsfehlern.

Essstörungen und GewichtsproblemeAdipositas und Essstörungen:
BIA hilft, die eigene Körperzusammensetzung bewusst zu machen.

Diagnose bei TumorpatientenTumordiagnostik:
Katabole Prozesse können frühzeitig erkannt werden, oft bevor die Waage einen Gewichtsverlust anzeigt.

Erkennung von NierenerkrankungenNierenerkrankungen und Dialyse:
BIA erkennt extrazelluläre Überwässerung oder schleichende Zellverluste.

Erkennung von DarmerkrankungenDarmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn):
BIA erkennt Körperwasserverluste durch Diarrhoen und hilft bei der Diagnose der Malnutrition.

Lipodystrophie in der BIA MessungHIV-assoziiertes Wasting oder Lipodystrophie:
die BIA ermöglicht die frühzeitige Erfassung kataboler Prozesse.

Bioelektrische Impedanzanalyse in der Sportmedizin Rehabilitation und Sport:
BIA misst den Zellaufbau und dokumentiert Trainingsverläufe.

Messprinzip

Messungsaufbau in der BIA mit NutriguardDie Bioelektrische Impedanzanalyse beruht auf der elektrischen Widerstandsmessung des menschlichen Körpers.

Über je 2 Elektroden an Hand und Fuß wird mittels eines Impedanzanalyse-Geräts ein schwaches, nicht spürbares Stromfeld im Körper erzeugt. Dabei werden 2 unterschiedliche elektrische Widerstände gemessen:

  • Der Wasserwiderstand R: Das Elektrolytwasser des menschlichen Körpers ist ein guter Leiter für elektrischen Strom. Aus dem Wasserwiderstand wird das Körperwasser, die Magermasse (Fettfreie Masse) und das Körperfett bestimmt.
  • Moderne, wissenschaftliche BIA-Geräte verfügen über die sogenannte »phasensensitive Messtechnik«, mit der man den Zellwiderstand Xc messen kann. Damit kann man die Muskel- und Organmasse (BCM) des Körpers bestimmen – eine Untersuchung, die mit anderen einfachen Methoden zur Messung der Körperzusammensetzung, wie z. B. der Infrarot-Interaktanzmethode, nicht möglich ist.

Messtechnik und Messdauer

Eine BIA-Analyse besteht aus 2 Arbeitsschritten:

Messtechnik mit befestigten Elektroden an Hand und Fußgelenk

  1. Messung am liegenden Patienten mit dem BIA-Gerät. Der Patient muss sich so weit entkleiden, dass je 2 Gel-Elektroden an Hand und Fuß befestigt werden können. Dann wird das Messgerät mit den Elektroden verbunden und die Messung gestartet. Je nachdem, wie viel Kleidung der Patient ablegt, dauert dieser Vorgang ca. 1-2 Minuten.
  2. Eingabe in die Software und Ergebnisausdruck. Eingabe und Ausdruck nehmen ca. eine Minute in Anspruch.

Gesamtdauer von Messung und Ergebnisausdruck: ca. 2-3 Minuten.

Zur Messung wird nur eine Liege benötigt. Die Messung ist nicht-invasiv und kann auch unter Feldbedingungen durchgeführt werden. Zur Auswertung wird ein PC benötigt. Durch Auswertung und Verwaltung der Messungen in einem professionellen EDV-Programm mit der Möglichkeit zur individuellen Verlaufsbeobachtung, wird eine differenzierte Analyse von Veränderungen der Körperzusammensetzung ermöglicht.

 

Patient während der BIA Messung

BIA-Messplatz mit BIA-Gerät Nutriguard-S

Messergebnisse

Bei jeder Auswertung mit Hilfe der Auswertungssoftware NutriPlus werden u. a.: 

  • Körperwasser
  • Körperfett (in Kilogramm und Prozent)
  • Phasenwinkel
  • Muskel- und Organmasse BCM

Weitere Parameter, wie zum Beispiel die Magermasse (fettfreie Masse) oder der ECM/BCM-Index, helfen bei der Diagnose des Ernährungszustands. Zur einfachen Beurteilung sind in der Software entsprechende Tabellen hinterlegt. Außerdem erstellt die Software entsprechende Verlaufsgraphiken der wichtigsten Parameter.

Wissenschaftlicher Methodenvergleich

Man unterscheidet einfache und aufwändige Methoden zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Zu den aufwändigen (und teuren) Methoden gehören z. B. die Computertomographie oder die DEXA.

Dem gegenüber stehen die »einfachen, nicht-invasiven Methoden«, die sich durch kleineren technischen Aufwand und wesentlich geringere Kosten auszeichnen. Die 4 einfachen Methoden sind:

  • Caliper (Zange zur Messung der Hautfaltendicke und dadurch Berechnung des Körperfettgehaltes)
  • Infrarot-Interaktanz (Methode zur Messung der Dicke des subkutanen Fettgewebes mittels Infrarot-Absorption und dadurch Berechnung des Körperfettgehaltes)
  • BIA einfach, nicht-phasensensitiv
  • BIA phasensensitiv (wie z. B. von Data Input)