Die Vorteile der BIA auf einen Blick

Illustration

BIA ist viel mehr als eine Methode zur Fettbestimmung. Denn BIA ermöglicht die Messung mehrerer, ernährungsrelevanter Körperkompartimente und damit eine weitergehende Analyse von Körperzusammensetzung und Ernährungszustand.

 

Bild einer Wasser trinkenden Frau

Die BIA-Methode birgt einen einmaligen Vorteil: BIA misst das Körperwasser und ermöglicht dadurch eine Beurteilung des Wasserhaushaltes. Das ist mit keiner anderen der so genannten „einfachen Methoden” zur Bestimmung der Körperzusammensetzung, wie zum Beispiel der Infrarot-Interaktanz oder der Calipermethode, möglich.

 

Bild einer Gruppe Kinder

BIA auch für Kinder: in Zusammenarbeit mit den Universitäten Jena und Kiel analysierten wir Daten von über 12.000 Kindern und Jugendlichen und entwickelten die ersten Perzentilen für Körperfett und Körperwasser aus BIA-Messungen. Auch die Perzentilen für Gewicht, Körpergröße und BMI sind bereits in der Auswertungs-Software NutriPlus integriert.

Dadurch eignet sich die BIA von Data-Input als nicht-invasive und technisch unkomplizierte Methode ideal zum Screening von Wachstums- und Gewichtsentwicklung — schon ab einem Alter von nur 3 Jahren!

Software NutriPlus für Kinder

Prospekt (pdf-Datei, 498 KB)

 

Bild eines nackten muskulösen männlichen Oberkörpers

Moderne Geräte von Data-Input GmbH messen den Phasenwinkel phi und bestimmen die Body Cell Mass BCM (Muskel- und Organmasse). Denn die Body Cell Mass ist der zentrale BIA-Parameter bei der Diagnostik der Malnutrition.

 

Foto eines Papiers mit Messkurven

Für die Beurteilung des Ernährungszustandes ist eine Verlaufsbeobachtung oft aussagekräftiger als die Erhebung von Einzelmessungen. Voraussetzung ist eine professionelle Software, die Personen- und Messdaten dauerhaft speichert. Die Nutri-Software von Data-Input verwaltet alle Daten, erstellt Analysen und Verläufe und hilft bei der Diagnosefindung — auch über viele Jahre hinweg.

 

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Die wichtigsten Anwendungsgebiete der BIA

Illustration zu Ernährungsberatung Ernährungsberatung:
BIA zeigt zuverlässig die Auswirkung der Ernährungsumstellung auf die Körperzusammensetzung.
Illustration zu Diätverlauf Diätverläufe:
BIA unterscheidet Fettabbau von bloßen Wasserverlusten.
Illustration zu Diabetes Diabetes:
BIA dokumentiert die Auswirkung von Ernährungsfehlern.
Illustration zu Essstörungen Adipositas und Essstörungen:
BIA hilft, die eigene Körperzusammensetzung bewusst zu machen.
Illustration eines Tumors Tumordiagnostik:
Katabole Prozesse können frühzeitig erkannt werden, oft bevor die Waage einen Gewichtsverlust anzeigt.
Illustration einer Niere Nierenerkrankungen und Dialyse:
BIA erkennt extrazelluläre Überwässerung oder schleichende Zellverluste.
Illustration eines Magens Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn):
BIA erkennt Körperwasserverluste durch Diarrhoen und hilft bei der Diagnose der Malnutrition.
Illustration einer Schleife HIV-assoziiertes Wasting oder Lipodystrophie:
die BIA ermöglicht die frühzeitige Erfassung kataboler Prozesse.
Illustration zu Sport Rehabilitation und Sport:
BIA misst den Zellaufbau und dokumentiert Trainingsverläufe.

 

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Messprinzip

Illustration zum Messprinzip

Die Bioelektrische Impedanzanalyse beruht auf der elektrischen Widerstandsmessung des menschlichen Körpers.

Über je 2 Elektroden an Hand und Fuß wird mittels eines Impedanzanalyse-Geräts ein schwaches, nicht spürbares Stromfeld im Körper erzeugt. Dabei werden 2 unterschiedliche elektrische Widerstände gemessen:

• Der Wasserwiderstand R. Das Elektrolytwasser des menschlichen Körpers ist ein guter Leiter für elektrischen Strom. Aus dem Wasserwiderstand wird das Körperwasser, die Magermasse (Fettfreie Masse) und das Körperfett bestimmt.

• Moderne, wissenschaftliche BIA-Geräte verfügen über die sogenannte „phasensensitive Messtechnik”, mit der man den Zellwiderstand Xc messen kann. Damit kann man die Muskel- und Organmasse (BCM) des Körpers bestimmen – eine Untersuchung, die mit anderen einfachen Methoden zur Messung der Körperzusammensetzung, wie z.B. der Infrarot-Interaktanzmethode, nicht möglich ist.

 

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Messtechnik und Messdauer

Eine BIA-Analyse besteht aus 2 Arbeitsschritten:

1. Schritt: Messung am liegenden Patienten mit dem BIA-Gerät. Der Patient muss sich so weit entkleiden, dass je 2 Gel-Elektroden an Hand und Fuß befestigt werden können. Dann wird das Messgerät mit den Elektroden verbunden und die Messung gestartet. Je nachdem, wie viel Kleidung der Patient ablegt, dauert dieser Vorgang ca. 1-2 Minuten.

Hand und Fuß mit Elektroden

2. Schritt: Eingabe in die Software und Ergebnisausdruck. Eingabe und Ausdruck nehmen ca. eine Minute in Anspruch.

Gesamtdauer von Messung und Ergebnisausdruck: ca. 2-3 Minuten.

Zur Messung wird nur eine Liege benötigt. Die Messung ist nicht-invasiv und kann auch unter Feldbedingungen durchgeführt werden. Zur Auswertung wird ein PC benötigt. Durch Auswertung und Verwaltung der Messungen im einem professionellen EDV-Programm, mit der Möglichkeit zur individuellen Verlaufsbeobachtung, wird eine differenzierte Analyse von Änderungen der Körperzusammensetzung ermöglicht.

Foto eines Messplatzes mit BIA-Gerät Nutriguard-S

BIA-Messplatz mit BIA-Gerät Nutriguard-S

 

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Messergebnisse

Bei jeder Messung werden u.a. folgende Parameter bestimmt:

  • Körperwasser
  • Körperfett (in Kilogramm und Prozent)
  • Magermasse (fettfreie Masse)
  • Muskel- und Organmasse BCM

Weitere Parameter, wie zum Beispiel der Phasenwinkel oder der ECM/BCM-Index, helfen bei der Diagnose des Ernährungszustands. Zur einfachen Beurteilung sind in der Software entsprechende Tabellen hinterlegt. Außerdem erstellt die Software entsprechende Verlaufsgraphiken der wichtigsten Parameter.

Beispiel-Ausdruck

Beispiel einer Erstanalyse mit der BIA-Software NutriPlus©. Zu den aktuellen Ergebnissen werden stets auch die individuell berechneten Ideal- oder Normalwerte angezeigt.

 

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Wissenschaftlicher Methodenvergleich

Man unterscheidet einfache und aufwändige Methoden zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Zu den aufwändigen (und teuren) Methoden gehören z.B. die Computertomographie oder die DEXA.
Dem gegenüber stehen die „einfachen, nicht-invasiven Methoden”, die sich durch kleineren technischen Aufwand und wesentlich geringere Kosten auszeichnen. Die 4 einfachen Methoden sind:

  • Caliper (Zange zur Messung der Hautfaltendicke und dadurch Berechnung des Körperfettgehaltes)
  • Infrarot-Interaktanz (Methode zur Messung der Dicke des subkutanen Fettgewebes mittels Infrarot-Absorption und dadurch Berechnung des Körperfettgehaltes)
  • BIA einfach, nicht-phasensensitiv
  • BIA medizinisch, phasensensitiv (wie z.B. von Data-Input GmbH)

Tabelle 1: Liste der Kompartimente des menschlichen Körpers, die mit den einfachen, nicht-invasiven Methoden bestimmt werden können:

Tabellenbeispiel

Fazit: Nur mit der phasensensitiven BIA ist die gleichzeitige Bestimmung von Körperfett, Körperwasser sowie Muskel- und Organmasse BCM und Extrazellulärer Masse ECM möglich.

Tabelle 2: Eine vollständige wissenschaftliche Beurteilung und Bewertung der heute gebräuchlichsten Methoden zur Bestimmung der Body Composition liefert untenstehende Tabelle aus dem Lehrbuch Ernährungsmedizin, Georg Thieme Verlag Stuttgart New York 1995 (Herausgegeben von H.-K. Biesalski, P. Fürst, H. Kasper, R. Kluthe, W. Pöltert, C. Puchstein und H.B. Stähelin, S.3).

Tabellenbeispiel

Methoden zur Bestimmung der Körperzusammensetzung des Menschen, bewertet nach einem Rangsystem (1 = geringster und 5 = höchster Wert für die jeweilige Rubrik. Modifiziert nach Lukaski 1987).
Die B.I.A (Impedanz) hat hier eine höhere Meßgenauigkeit (4 von 5 Punkten) als zum Beispiel die Hautfaltendicke (2 von 5 Punkten) oder die Infrarot-Spektroskopie (3 von 5 Punkten). Zusätzlich zeichnet sich die Impedanz durch niedrige Kosten (2 von 5 Punkten) und geringsten technischen Aufwand (1 von 5 Punkten) aus.

 

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